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Pfingstkurztrip in den Spreewald vom 13.05. bis 16.05.2005


Freitag den 13.! Wollen wir da wirklich losfahren? Klaro, was soll denn schon passieren, wir sind doch nicht abergläubisch.... aber, wir wurden eines Besseren belehrt.
Treffen war also am Freitag den 13.05. um 9:00 Uhr angesagt. Los ging es aber dann schon mal damit, dass
- Peter's Maschine nicht mehr anspringen wollte,
- Rudi die Vorfahrt genommen wurde (und das von der Polizei persönlich),
- einer, dessen Namen wir hier mal nicht nennen wollen, dachte, wir treffen uns Samstag und gar nicht zum Treffpunkt erschien (Rolf und Heidi sind dann aber doch noch losgefahren) Das kostete natürlich mehr als nur einen Kaffee ausgeben.
- Manu's Licht vom Motorrad ausging und sie bei der ersten Kaffeepause im Cafe bald mit dem Stuhl umgekippt wäre,
- Peter's Navigerät während der Fahrt aus der Halterung fiel und zu allem Unglück auch noch
- Rudi nach der Mittagspause mit der Maschine umgekippt ist (lag das vielleicht daran, das wir an Tisch 13 unsere Mittagspause gemacht haben??) .... aber wir sind ja nicht abergläubisch.
Wenn ihr also auch mal in den Spreewald fahren wollt, dann nur über Landstraße (B 5) dauert zwar länger, aber es lohnt sich. Schöne Landschaft, kurvenreiche Straßen und auf der gesamten Strecke werden Fotos angeboten, die ihr dann aber leider teuer bezahlen müsst. Also rechtzeitig Hand vom Gas. Wenn unterwegs der große Hunger kommt, können wir euch GINO'S Restaurant & Eisdiele in Neu Schrepkow zwischen Perleberg und Kyritz direkt an der B 5 empfehlen. Gut, günstig und viel.

(siehe Foto)


In Potsdam haben wir uns dann das Schloss Sanssouci mit seiner großen Parkanlage angesehen, selbst Friedrich der Große war ein Motorrad-Fan, wie wir auf seiner Grabstätte erkennen konnten.

(siehe Foto)


Weiter ging es dann über die B 2 in Richtung Beelitz und dann nach links auf die 246 bis Zauchwitz, dort abbiegen nach Rieben, Dobbrikow, Hennickendorf, Luckenwalde, Stülpe, Baruth und dann auf die 115 bis nach Cottbus.
Im Hotel Dorotheenhof waren wir gut untergebracht und Heidi und Rolf waren auch schon da (schön, dass ihr doch noch losgefahren seid, auch wenn ein Teil eurer Sachen noch nass waren).

(siehe Foto)


Am Samstag, 14.05. sind wir zum Ort Lübbenau "Das Tor zum Spreewald" zu den berühmten Spreewaldfahrten mit den sogenannten "Spreewaldomnibussen" gefahren. Wir haben uns für eine 4 Stunden Fahrt entschieden (Mückenabwehrspray ist zu empfehlen). Eine sehr romantische Fahrt durch eine einzigartige Landschaft. Selbst die Post wird hier noch mit dem Kahn zugestellt.

(siehe Foto)


Sonntag, 15.05. haben wir erstmal unser Hochzeittagspaar beim Frühstück hochleben lassen. Danach ging es los: von Cottbus über Calau nach Luckau. Im Ratskeller von Luckau gibt es leckeren Kakao, Kaffee und auch eine kleine Mahlzeit zu sehr zivilen Preisen. Weiter ging es über Staakow nach Krausnick zum Tropical Island www.my-tropical-islands.com. Wenn ihr Zeit und Lust habt, unbedingt Badehose einpacken und hin. Getränke braucht ihr aber nicht einpacken, die dürfen nämlich nicht mit rein.
Über Briesen, Oderin, Märkisch-Buchholz, Neu-Lübbenau, Alt-Schadow ging es zum Neuendorfer See. Anschließend über Kehrig und Buhk nach Storkow. In Storkow kann man im Restaurant "Storchennest" futtern wie bei Muttern und Preise sind auch OK. 60 Cent für einen Tee, 1,20 für ein Kännchen Kaffee! Alles Klar? In Beeskow haben wir uns dann kurz einen Teil des Museums angesehen. Welchen Teil verrate ich jetzt mal nicht. Fängt aber mit T an und hört mit lette auf. Zurück ging es über die 186 nach Cottbus. Abends sind wir dann noch durch die Altstadt von Cottbus gewandert.

(siehe Foto)

Am Montag, 16.05. wurde Manu mit einem Geburtstagsständchen beim Frühstück empfangen. Die Sonne scheint, was will man mehr für eine Rückfahrt nach Hause. Zurück ging es über die gleiche Strecke (diesmal aber mit Heidi und Rolf). Wir wurden nicht geblitzt, denn man lernt ja dazu. In Geesthacht hatte uns das schlechte Hamburger Wetter dann doch wieder eingeholt, aber da war es ja nur noch ein kurzes Stück.
Unser Dank geht wieder mal an Peter für die Organisation und die schöne Tourenausarbeitung und an Andrea, die dafür sorgt, dass wir auch immer etwas Kultur mit auf den Weg bekommen.