Weserberglandtour vom 09. - 12.05.2013


Na, hoffentlich ist uns der Wettergott wohl gesonnen!

9.5. Treffpunkt war wieder an der Raststätte Harburger Berge an der A 7. Hähh? Was ist denn hier los? Ca. 50 Motorräder aus Dänemark dicht an dicht. Vor lauter Bäumen war der Wald nicht zu sehen, wo treffen wir uns? Also anrufen und fragen. Nachdem ich mit Peter's Helm den Treffpunkt verabredet hatte und alle versammelt waren, ging es auch schon los Richtung Weserbergland nach Uslar. Auf der A7 ging es zunächst bis zum nächsten Rastplatz, weil Peter irritiert war, dass sein Topcase sprechen konnte (er hatte sein Navi im Koffer vergessen). Weiter ging es bei gutem Wetter bis zur Ausfahrt Soltau und dann weiter auf der B 3 Richtung Celle. Kurzer Kaffeestop im Eiscafe von Bitto Fabio in Bergen Kreis Celle.

Fahren macht hungrig (oder wie war das?). In Pattensen Ortsteil Koldingen haben wir im Restaurant + Hotel Hellas, www.hellas24.de gut gegessen. Der Hinweis an den Kellner: "Ist nicht schlimm, wenn's schnell geht", hat leider nichts gebracht, aber gegen eine längere Pause ist ja auch nichts einzuwenden. Weiter ging es dann noch ein paar Kilometer über Elze auf der B64 Holzminden und weiter auf der B497. Ein Gewitter mit heftigem Regen zwang uns zu einem kurzen Stop. Regenklamotten an oder aber die Jacken, mit denen man 8 Stunden im Regen fahren kann ohne nass zu werden. Im Regen ging es dann bis wir das Ziel Uslar erreichten, wo Ruth und Rudi uns schon erwarteten. Dann war's auch schon wieder trocken. Das Hotel Menzhausen können wir empfehlen. Kleiner Tipp: Im Restaurant sollte man auch nach der "kleinen Speisenkarte" fragen. Nach kurzer Zimmerbesichtigung wurde erstmal die nähere Umgebung erkundet und das Motorrad von Rudi vom Trailer befreit.

10.5.2013 1. Tour
Der Wettergott meint es wirklich gut mit uns. Von Regen weit und breit keine Spur. Unsere Tagestour, die Peter wieder mal sehr schön ausgearbeitet hat, ging es zunächst nach einer wunderschönen Kurvenfahrt bis nach Gieselwerder auf eine kleine Fährfahrt mit einer Gierseilfähre (auch "Gierfähre" oder "Fliegende Brücke" genannt). WIKIPEDIA: Diese Fähre hängt an einem langen Drahtseil, das sich kurz vor der Fähre aufteilt. Ein Seilende ist am Bug und eines am Heck der Fähre befestigt. Verändert sich nun die Länge der Enden zueinander, verändert sich auch der Anstellwinkel der Fähre zum Strom. Nur dieses Einstellen der Seilenden geschieht heute mit Motorkraft, im Übrigen ist die Fähre motorlos.

In Gottsbüren im Reinhardswald machten wir dann zunächst mal Kaffeepause "Zum Anker", wo wir von Herrmann (5 Jahre alt) begrüßt wurden. Herrmann fährt auch Motorrad "Moto-Cross". Anschließend ging es Richtung Fuldatal, Bad Karlshafen. In Lauenförde haben wir dann die berühmt berüchtigte "Villa Löwenherz" villa-loewenherz.de besichtigt. Einige von außen, einige von innen. Über Beverungen fuhren wir entlang der Weser über Wehrden, Fürstenberg nach Höxter. Nach einer kurzen Stadtbegehung (schöne alte Fachwerkhäuser) und einen Blick in die Kilianikirche das Wahrzeichen von Höxter, kehrten wir beim Italiener ein. In der Aroma-Brasserie gibt es reichlich für wenig Geld. Superlecker. http://www.brasserie-aroma.de/ in der Stummrigestraße 1, wo auch ein kleines Stück weiter Hänsel und Gretel von der Hexe gelockt werden. Wie man an eine kostenlose Pizza kommt, können euch Volker und Rudi erklären, ich sag/schreib nix. Entlang einer wunderschönen Strecke ging es in Richtung Holzminden, Bevern, Stadtoldendorf über Dasseln und Soling zurück nach Uslar. In Uslar haben wir dann wieder das Städtchen erkundet. Eine alte Stadtmauer und sogar einen "Bier-Baum" haben wir gefunden.

11.5.2013 2. Tour - Fachwerktour
Wenn Engel reisen… das Wetter bleibt uns treu.
Von Uslar ging es zunächst in Richtung Oberweser, Reinhardshagen wunderschöne Strecken entlang bis Hannoversch Münden der sogenannten Fachwerk- und Dreiflüssestadt (Fulda-Werra-Weser). In der Altstadt sind über 700 Fachwerkhäuser zu sehen. Das historische Rathaus zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Weserrenaissance. Dreimal täglich erklingt im Rathaus-Giebel das Glockenspiel mit dem Lied des Doktor Eisenbart, leider waren wir wohl nicht zur richtigen Zeit da. Dafür haben wir aber dem Sound von ca. 100 Motorrädern lauschen können, die sich allesamt auf dem Rathausmarkt befanden. Weiter ging es durch das Fuldatal, Ahnatal nach Zierenberg. Weiter ging's zur Hansestadt Warburg. Oh ja, jetzt eine leckere Spargelsuppe. Ein kleiner Tipp zur Mittagszeit: Lokale sind ab ca. 14 Uhr geschlossen. Uns wurde dann von einer Einwohnerin das El Greco in der Hauptstraße empfohlen, das zum Glück noch auf hatte. Dort war es auch sehr lecker und der Ausblick ist auch nicht ohne. Leider keine Spargelsuppe. Auf dem Marktplatz war noch ein französisches Kinderfest. Dort gab es leider aber auch keine Spargelsuppe. Rauf auf'n Bock und weiter geht's durch das schöne Weserbergland. Alt Marienburg, Borgentreich und Stammerhöhe gehören zu den nächsten Städtchen, die wir durchfahren bzw. umfahren. Dann ging es wieder zurück nach Uslar, wo wir im Garten des Hotels noch mal auf Ruth's Geburtstag anstießen.

Rückfahrt nach Hamburg
Der Himmel weint - bestimmt, weil wir abreisen müssen. Nach dem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf. Bei leichtem Regen hatten wir noch den Übermut, die Rückfahrt über Bundesstraßen anzutreten. Irgendwann haben wir den Plan über den Haufen geworfen und sind dann bei strömendem Regen auf der Autobahn nach Haus.

Fazit: Das Weserbergland bietet schöne Strecken für Motorradfahrer, sowie pittoreske Ecken überall. Danke Peter