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Fünf-Länder-Tour vom 26.6. – 15.7.2006

Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich- und kurz mal nach Luxemburg

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Insgesamt sind wir 4.215 Kilometer gefahren. Los ging es wie fast immer am Treffpunkt A7 Raststätte Harburger Berge. Bei der Abfahrt am 26.6.2006 ergaben sich schon die ersten Probleme. Für Andrea noch mal zum Nachlesen: Das Innenfutter der Jacke gehört nicht aus der Jacke hängend nach unten!! Auf der Autobahn flog dann irgendetwas Schwarzes weg. Vermutlich das Ledertuch von Peter. Hat er schon lange nach gesucht. Jetzt kann er weiter suchen. Und Manu’s Tank war bereits nach 160 Kilometern leer. Das fängt ja gut an.

Richtung Dortmund (A 2) und dann in Richtung Paderborn (sehr schöne Strecke) nach Willingen (Hochsauerland). Dort war unser erster Übernachtungspunkt. Im Hotel „Cafe Fernblick“ waren wir sehr nett untergebracht. Essen gab es auch sehr gut und der Wirt selbst fährt auch Motorrad, auf Wunsch auch geführte Touren, müsst halt nur fragen. Auf dem Weg nach Willingen sollte man jedoch auf den Motorradtourenplaner verzichten, denn wenn man dort „schönste Strecke“ eingibt, dann kommt das dabei heraus.

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27.6.2006: Die nächste Etappe war dann bis zum Nürburgring (Eifel) geplant. Unsere erste Rast machten wir in Siegen in einem netten Cafe mitten in der Stadt bei schönstem Sonnenschein. Das änderte sich allerdings Eimerartig als wir aus Siegen rausfuhren. So schnell bekamen wir unsere Regensachen gar nicht angezogen. Hans war da natürlich die Ausnahme. Er brauchte keine Regensachen und rauchte stattdessen erstmal eine, während wir uns abkämpften. Aber auch der größte Regen geht ja wieder vorbei und so kamen wir am Nürburgring im Trockenen an. Dort waren wir bei Familie Fröhlich in Wirft untergebracht. Auch hier sehr nett und günstig. Pizza kann beim Lieferservice bestellt werden (Achtung: Riesengroß) und Getränke gibt es im Haus z. B. 50 Cent für ein Bier. Norbert Fröhlich ist auch gern bereit, mit euch über den Nürburgring zu fahren, macht er ja ohnehin jeden Tag. Wir sind dann noch schnell zum Ring gefahren, weil Hans noch mal ne Runde fahren wollte. Hat er dann auch gemacht und sich den Spaß 16,00 Euro kosten lassen. Wir haben dankend abgelehnt.

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28.6.2006: Winke Winke Wirft . Weiter ging es über die „Grüne Straße Eifel-Ardennen“ in Richtung Daun über eine schöne Kurvenstrecke zum schönen Örtchen Wittlich. Über eine kurvenreiche Strecke (Motorradroutenplaner: Autobahn vermeiden, schönste Strecke eingeben) ging’s dann nach Trier zum „Hotel am Kockelsberg“. Mit einem super Ausblick auf Trier eine schöne Unterkunft. Allerdings ist das Hotelpersonal sehr gewöhnungsbedürftig (aber doch nett). Den ersten Kellner im Deutschen Fan-Trikot haben wir gewagt zu fragen, wer denn heute spielt. Worauf er antwortete: „Weiß ich doch nicht, ich trag das Trikot nur, weil ich es muss“. OK, ist auch eine Antwort. Am Abend fragte Peter den anderen Kellner, wann wir denn Essen können. Diese Antwort war dann: „ Ist mir doch egal, wann Sie essen“. OK, das ist auch eine Antwort. Er war dann aber doch unser liebster Kellner, hatte was von Rudi Carrell, war aber Grieche. Beim abendlichen Spaziergang (Verdauungsspaziergang, weil Andrea es sogern hört) konnten wir den Proben der Aufführung von Romeo und Julia beiwohnen.

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Das Kulturprogramm darf natürlich auch nicht zu kurz kommen, deshalb war heute (29.6.2006) Trier Besichtigung dran. Mit der Bimmelbahn für 6,00 Euro vorbei am Porta Negra (aha, alte Stadtmauer), ach… Karl Marx ist hier geboren? Ja, da ist sein Geburtshaus. Besichtigung kostet allerdings was (…. und das ist dann Kommunismus??) und wo ist er eigentlich gestorben? Drei Reihen vor uns kam dann die Antwort: in London, ja danke. Dann gibt es noch die Konstantin Basilika (Unesco Welterbe seit 1986). Muss man aber nicht unbedingt rein. Aber die Liebfrauenkirche kann man sich ruhig mal ansehen (wie? Andrea und ich dürfen nicht rein?). Und dann der Dom zu Trier, den unbedingt besichtigen, er hat u. a. wunderschöne Kreuzgänge. Alles in allem lohnt sich ein Kulturrundgang in Trier. Nachmittags dann noch einen kurzen Abstecher nach Luxemburg zum Tanken und zum Tabacco-Dealer.

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Am nächsten Morgen (30.6.2006) sind wir dann über Konz, Saarburg in Richtung Saarbrücken gefahren. Von Saarlouis nach Creutzwald/St.-Avold (Frankreich) entlang der Maginot -Linie in Richtung Strasbourg quer durch Frankreich bei Affenhitze. Bei Geispolsheim war nun alles wegen der Tour de France gesperrt (wir konnten sogar einen Blick auf das Telekom-Team werfen). Wir haben dann unser Vorhaben, per Landstraße nach Feiburg zu kommen, aufgegeben. Bei Illkirch-Graffenstaden sind wir auf die A 5 und ab nach Freiburg ins Etap. Duschen, Selter, Kaffee, WM. Schön beim Italiener essen gehen. Das Lokal gegenüber mit der angeblichen „Hausmannskost“ können wir nicht so recht weiter empfehlen. Warum man alle brachliegenden Felder in der Umgebung vom Etap meiden sollte, darf ich an dieser Stelle nicht vertiefen. Braucht ihr auch gar nicht nachfragen, gibt keine Antwort.

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1.7.2006: Nach dem Frühstück ab zur ersten Schwarzwaldtour: Über Gundelfingen, Denzlingen und Waldkirch nach Kandel (1241 m) super Strecke. Weiter über St. Peter, St. Märgen, Erlenbach nach Triberg (viele Kurven auf dieser Strecke). Wenn ihr euch die Triberger Wasserfälle ansehen wollt Achtung! Der Parkplatz liegt direkt in einer Steilkurve. Der Triberger Wasserfall ist mit seinem Gefälle von 163 m der höchste Wasserfall Deutschlands. Auch eine Rast im Bergsee -Restaurant direkt am See lohnt sich. Kurvenreich fuhren wir dann über St. Georgen, Oberkirnach, Unterkirnach, Vöhrenbach, Rötenbach und Göschweiler durch die Wutanschlucht . Unseren nächsten Halt machten wir dann am Titisee (nein Hans, nicht was du meinst). Zurück ging’s dann durch das Höllental (über die 31). Diese Strecke ist ein Muss, leider viel Überholverbot, aber trotzdem Klasse.

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Die zweite Schwarzwaldtour (2.7.2006) machten wir dann über Merzhausen Richtung Sölden und dann links ab in Richtung Horben durch das Hexental. Eine Fahrt zum „Schau ins Land“ (1284 m) darf natürlich nicht fehlen, leider hatten wir übersehen, dass sonntags für Motorräder gesperrt ist. Das brachte uns dann ein großes Diskussionsforum am Ziel mit den Fahrradfahrern ein (aber schön war es trotzdem, hi hi). Sie gaben uns dann aber doch noch den Tipp, über Todtnau, Gschwend, Präg und Todtmoos nach St. Blasien zu fahren, was wir dann auch taten. Andrea rief dann gleich die Besichtigung des Dom’s auf den Plan. Auch Peter war dort innig im Gebet vertieft (grins). Anschließend sind wir dann noch zum Schluchtsee gefahren und danach zum Schaffhausener Rheinfall, den man unbedingt gesehen haben sollte. Was für ein Rheinfall!

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Am nächsten Tag (3.7.2006) führte uns unsere gut geplante Tour über die 31 Richtung Waldshut nach Flüelen am Urner See (Schweiz) ins Hotel Tirol. Die Strecke über Brugg, Lenzburg vorbei an etlichen Seen ist schön, aber nervig. Bei gekochten Schenkeln auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten zu müssen, ist schon Folter. Leider sind hier viele Blitzer, die auch von hinten blitzen, aufgestellt. Als wir am Hotel ankamen, waren wir uns erst nicht sicher, ob wir dies wirklich über das Internet gebucht hatten. Sah es nicht ganz anders aus? Naja, am Abend der Planung gab es viel Bier und spät war es auch schon. Wer wollte hier eigentlich her? Die erste Enttäuschung hielt aber nicht lange an, denn es war doch noch ganz nett und das Essen war richtig gut und die Terrasse mit Blick auf See entschädigt für viele Stunden auf dem heißen Hobel.

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Den 4.7.2006 verbrachten wir in zwei Gruppen. Andrea und Peter sind durch das Schächental zum Klausenpass (1948 m) und dann ins Klöntal und über Näfels, Schübelbach, Schindellegi, Altmatt, Schwyz zurück zum Baden nach Flüelen. Hans und Manu sind durch dass Reusstal und Meiental zum Sustenpass (2224 m) , auf dem sogar noch Schnee lag, gefahren. Durch das Gadmental und Haslital (meine Güte, was für Namen) zum Grimselpass (2165 m) . Anschließend über den Nufenenpass (2478 m) durch das Val Bedretto über den alten St. Gotthard-Pass (2091 m) . Hans wusste schon, warum er so schnell vorgefahren ist, denn das Gemecker von mir konnte er sich auch so gut vorstellen . Hat er sich dann aber doch anhören müssen, lach. Über Andermatt ging es dann durch die Schöllenenschlucht (Tal des Zitterns) zurück nach Flüelen. Grüzi miteinand! Der WM-Abend (Italien:Deutschland) gestaltete sich sehr lustig. Die Schweizer waren mit Herz und Seele Deutschland-Fans.

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5.7.2006: Und weil es soooooo schön war, fuhren wir „allemiteinand“ noch einmal über den Sustenpass und über den Grimselpass. Danach allerdings über den Furkapass (2431 m) . Auf super ausgebauten Straßen fuhren wir von toller Landschaft umgeben dort hoch. Das änderte sich allerdings schlagartig auf der Runterfahrt vom Pass. Die Landschaft war bestimmt immer noch schön, aber die Straßen nicht mehr so super ausgebaut. Ich kann leider nicht viel berichten, da ich einen Höhenkoller erlitten habe (kommt gut so beim Fahren). Also, solltet ihr an Höhenangst leiden, ist der Pass in diese Richtung nicht so zu empfehlen. Unten erstmal Rauchen und Hinlegen. Einen Abstecher durch das Göschener Tal zum höchsten Stausee der Welt können wir euch wärmstens ans Herz legen. Abends gab es dann ein Höllengewitter, so dass alle fluchtartig die Terrasse verließen, weil uns dort schon das Geschirr um die Ohren flog. Dann viel auch noch der Strom aus. Wer eine Reise tut, der kann was erzählen, nicht wahr? War dann aber doch alles wieder schnell vorbei.

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6.7.2006: Italien ruft! Über den schönen Oberalppass (2044 m) fuhren wir über Ilanz, Flims und Chur. Über Landquarat, Küblis und Klosters fuhren wir über den Wolfgangpass (1626 m) nach Davos. Manu's Maschine wurde plötzlich, wie durch ein Wunder, wieder neu wieder neu. Weiter ging es durch das Flüelatal auf den Flüelapass (2383 m) . Dort trifft man sogar Stader. Ha ha, Regensachen. Wieso zieht ihr Warmduscher denn Regensachen an? Haben erstmal so richtig schön vom Leder gezogen. Nö, ist klar. Wo kommen denn die dunklen Wolken her? Bei der Abfahrt lachten wir dann doch nicht mehr so. Es regnete, es gewitterte, na Klasse. Unten angekommen war dann aber wieder bestes Mützenwetter. Über Susch und Zernez sind wir dann in Richtung Livigno, unserem Zielort, gefahren. Aber erst einmal mussten wir durch den Munt-la-Schera-Tunnel (3,6 km lang, einspurig, also Wartezeit einplanen). Die Durchfahrt kostete dann auch noch 7,00 Euro. Aus dem Tunnel rauskommend regnete es doch schon wieder, aber entlang des Lago di Livigno ist die Straße fast durchgehend überdacht. Wunderbar, geht doch. Im „Hotel Bucaneve“ waren wir sehr komfortabel untergebracht. Schwimmbad, Sauna, Fitnessraum und Billard (stellte sich aber raus, dass sie Tischfussball meinten). Abends wurde das Bett aufgeschlagen und die Handtücher noch einmal gewechselt. Was für ein Service. Auch eine kleine Werkstatt für Motorradfahrer soll es im Haus geben.

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7.7.2006: Es regnet, also Shopping (da lacht doch auch mal das Herz der Bikerinnen). Beim Shoppen haben wir dann festgestellt, das ganz Livigno eine zollfreie Stadt ist. Zigaretten im Überfluss, Parfum an jeder Ecke und Tanken konnte man hier doch tatsächlich noch für 0,92 Euro den Liter Super.

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8.7.2006: Bedeckter Himmel, aber noch trocken. Also auf geht’s. 3 Pässe und Maulwurfstour. Aber von vorn. Von Livigno über den Passo d’ Eira (2208 m) und über den Passo di Fascagno (2291 m) nach Bormio. Dann weiter in Richtung Tirano. Dort beginnt dann die Maulwurfstour, von Cepina bis nach Grosotto fuhren wir nur noch durch Tunnel. Insgesamt 15 Kilometer lang, mit kurzen Unterbrechungen zum Luft holen. Wer Tunnel liebt, sollte dort fahren, wir ziehen doch die Fahrt an der frischen Luft vor. In Tirano war es dann wieder so heiß, dass uns eine Eisdiele zur Rast einlud. Von Brusio am Lago di Poschiavo (Schweiz) ging es dann über den Fovcola di Livigno (2315 m) zurück nach Italien. Durch das Val di Livigno zurück ins Hotel. Livigno scheint das Tornesch von Italien zu sein, denn in Tornesch regnet es auch dauernd. Nett wurden wir dann noch zum Aperitif eingeladen.

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9.7.2006: Von Livigno ging es dann wieder durch den Munt-la-Schera-Tunnel über den Ofenpass (2149 m) der Schweiz. Unser Weg nach Ratschings führte uns über Schluderns, Castelbello, Naturns und Meran nach St. Leonhard. Schnell mal über den Jaufenpass (2099 m) und ab ins Ridnauntal zu unserem Lieblingshotel „Hotel Seeber“. Dort wurde im letzten Jahr sehr viel angebaut und umgebaut. Alles ist sehr schön geworden, besonders der Raucherraum hat uns gefallen. Zu unserem Leid sind wir am Sonntag dort eingetroffen, soll heißen: 5 Gänge Menü. Oberlecker. Ich glaube, ich hatte am Abend 2 Kilo zugenommen.

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10.7.2006: Von Ridnaun nach St. Andrä über das Würzjoch (2004 m) . Danach über dem Furkelsattel (1759 m) zum Pragser Wildsee und zurück über die SS 49 nach Ratschings. Sterzing zum Shoppen und sonst Ruhetag eingelegt.

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11.7.2006: Abfahrt von Ratschings über Sterzing die alte Brennerstraße (182) bis Matrei a. Br. gefahren. Dort müsst ihr dann rechts ab Richtung Pfons. Eine kurvenreiche nette Strecke hoch über dem Tal mit Blick auf die viel befahrenen Straßen erwartet euch. Der Straße bis Volders folgen und dann auf die 171 vorbei an vielen Svarowski-Werken über Wörgl bis Kufstein fahren. Dann sind wir ab auf die Autobahn bis Rosenheim. In Rosenheim ging es dann weiter auf die B 15 über Wasserburg, Landshut (dort ist Hans etwas ausgetickt, weil Manu sich fast hingepackt hätte, wegen so eines dusseligen Autofahrers, aber er behauptet immer noch, dass er den Autospiegel nicht kaputt gemacht hat). Im Etap in Regensburg sind wir dann aber doch noch alle heil angekommen. Essen kann man dort ein Stück weiter bei „Gut essen“. Sehr große Trucker-Portionen und richtig lecker.

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12.7.2006: In Regensburg war dann wieder Kulturprogramm Kulturprogramm. Erstmal Stadtrundfahrt, damit man alles Wichtige sieht. Ein altes Sprichwort sagt: „Man muss die Kirchenglocken gehört haben, über die steinerne Brücke gegangen sein und einen Juden getroffen haben, sonst hat man Regensburg nicht gesehen“. Glocken haben wir gehört, über die Brücke sind wir gegangen und ob wir einen Juden getroffen haben, wissen wir nicht genau. Vielleicht saß ja einer im Biergarten „Spital“ . Fragt man ja nicht nach oder? Abends haben wir dann auf Regen gewartet, heißt ja schließlich Regensburg. Kam aber keiner.

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13.7.2006: Unser Ziel heute Erfurt. Ja, Erfurt. Was wollt ihr denn in Erfurt? Ja, was wollen wir eigentlich in Erfurt? Wer hatte denn diese Idee? Alle waren wir uns einig, Hans wollte dahin. War da nicht was mit einem Tintenfleck an der Wand? Was war das noch gleich? Ach ja, Wartburg. Aber wir können euch sagen: Fahrt nach Erfurt, es ist eine wirklich tolle Stadt. Die Altstadt ist voller Leben. Kleine Cafes und Restaurants säumen die Straße. Echt Toll. Und Straßenbahn kann man auch mal wieder fahren. Was nicht so toll war, ist das Etap. Das schlechteste bisher. Hallo, wir haben Ameisen im Zimmer, können Sie etwas dagegen unternehmen? Ameisen? Die waren doch gestern noch in 127, ja und letzte Woche in 119. Sind auch wieder weg von da. Na toll. Was ist das denn für eine Antwort. Peter meint dann noch, dass Ameisen ja besser seien als Kühe, die nehmen doch so viel Platz weg. Ja, sehr witzig Peter. Das Etap Erfurt bekommt von uns dafür eine glatte 5.

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14.7.2006: Heute ging es denn nun endlich zur Wartburg. Immer Richtung Eisenach. Zur Wartburg hoch führt dann eine kurvenreiche mit Bäumen zugewachsene Straße, allein das lohnt sich schon. Aber auch ein Rundgang durch die Wartburg selbst ist lohnenswert. Das Mosaikzimmer besteht aus Millionen von Mosaiksteinen, Perlmutt und Gold. Dann kamen wir endlich zu dem Tintenfleck in Luthers Arbeitszimmer . Wie jetzt, wo ist der denn? Haben sie wohl vergessen nachzutuschen. Laut einer Sage warf Luther mit einem Tintenfass nach dem Teufel, der ihm erschienen war. Na, eben eine Sage. Hier fand dann auch die Ur-Aufführung von Romeo und Julia statt (leider nur für Arme). Abends noch mit der Straßenbahn ins Zentrum. Straßenbahn? Da kam doch gleich das Kind im Manne zum Vorschein. Schwupps hatten Hans und Peter schon ein 1-Cent-Stück in die Gleise deponiert und freuten sich über die platt gefahrenen Andenken. Am Besten fährt man zur Haltestelle Dom/Fischmarkt. Der Dom von Erfurt ist auch richtig impotent … ähh imposant .

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15.7.2006: Es geht Heimwärts. Über Landstraße bis zum Harz. In Seeßen auf die A 7 und Gummi. Hans ist dann doch schon vorgefahren. Er musste sich mal austoben. Hat aber auch nur 20 Minuten Vorsprung gebracht. Andrea und Peter haben dann aber von Heimfeld bis Stellingen noch eine Stunde gebraucht. So ein langsames Motorrad hatten wir auch mal.

Fazit: Sehr schöner Urlaub in entspannter Atmosphäre.